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Ilija Trojanow

Gebrauchsanweisung fürs Reisen

Non-fictionTravel
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SUMMARY
Die Wiederentdeckung des Reisens All-inclusive oder auf eigene Faust: Was suchen wir, wenn wir in andere Länder aufbrechen? Wie viel Neues wollen wir erfahren, welche Gewohnheiten hinter uns lassen? Was macht heute den Zauber des Reisens aus - in Zeiten, in denen nicht nur Besuchermagneten wie Barcelona oder Venedig anfangen, Gäste auszusperren? Ausgehend von persönlichen Erlebnissen und pointiert schreibt Ilija Trojanow über Sinn und Ertrag des Vagabundierens. Über Vorbereitungen und geeignetes Marschgepäck, das Verreisen allein oder in Gesellschaft. Gekonnt spannt er den Bogen bis zum Massentourismus, vor allem aber zum Reisen als beglückende Kunst, die es neu zu entdecken gilt.
AUTHOR BIO
Ilija Trojanow, 1965 in Bulgarien geboren, floh 1971 mit seiner Familie über Jugoslawien und Italien nach Deutschland und erhielt dort politisches Asyl. Er lebte zehn Jahre in Kenia, fünf Jahre in Bombay, zog 2003 nach Kapstadt und lebt heute in Wien. Von 1985 bis 1989 studierte Ilija Trojanow Rechtswissenschaften und Ethnologie an der Universität München. 1989 gründete er den Kyrill & Method Verlag und 1992 den Marino Verlag in München. Seine Romane, Reisereportagen und Streitschriften sind von der Kritik gefeierte Bestseller. Trojanow erhielt verschiedene Auszeichnungen wie den Preis der Leipziger Buchmesse 2006, den Berliner Literaturpreis 2007, den Preis der Literaturhäuser 2009, den Würth-Preis für Europäische Literatur 2010, den Carl-Amery-Preis 2011 und den Heinrich-Böll-Preis 2017. Seine Bücher sind in 30 Sprachen übersetzt. Zuletzt erschienen sein Roman »Macht und Widerstand«, der Erfahrungsbericht »Meine Olympiade. Ein Amateur, vier Jahre, 80 Disziplinen« und der Essay »Nach der Flucht«.

BOOK DETAILS

EDITION
02.10.2018
TYPE
Paperback
ISBN
9783492277198
LANGUAGE
German
PAGES
208
KEYWORDS
Weltenbürger, vagabundieren, Kosmopolit, Overtourism, Weltreise, Nachhaltigkeit, ITB BuchAward, Welt entdecken, Gehen, Tourismus, Globetrotter, reisen
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REVIEWS
Reviewed by travlinbone_nika
travlinbone_nika
travlinbone_nika
Das Buch lässt mich mit etlichen Notizen und farbigen Zitaten in eigenen Gedanken versunken zurück. Im positiven Sinne! Denn dieses Büchlein regt den Leser immer wieder dazu an, das eigene Verständnis des Reisens zu überdenken. Gehen wir als Touristen heutzutage tatsächlich noch auf Reisen? Oder ist das einfach nur noch ein bloßes Abklappern von „Must Seen“s? >>Die Fremde weist keine Untiefen mehr auf, weil wir sie sorgsam umschiffen.<< -55% im eBook Planung ist alles! Oder etwa doch nicht? Für mich ist beim Verreisen der Faktor der Planung lange wichtig gewesen. Was gibt es dort? Was MUSS man gesehen haben? Wann beglotzen wir welche Sehenswürdigkeit? Auch heute bekomme ich ihn nicht immer aus dem Kopf verbannt, ich kontrolliere die Dinge um mich herum einfach zu gerne. >>Unsere Reisen beginnen normalerweise auf Landkarten und Webseiten; […]<< -55% im eBook Doch die Autorin zeigt im Buch auf, wieso das meist ein fataler Fehler ist. Auch ich musste für mich in der Praxis erkennen, dass Planung eben nicht immer alles ist. Treiben lassen, hieß es für Leon und mich bei unserem Pisa Urlaub vergangenen Sommer. Geplant waren 3 Tage Aufenthalt mit festen Zielen pro Tag. Doch bereits an Tag 1 merkten wir: Wir kommen viel schneller voran als gedacht! Schiefe Turm ist dann doch recht langweilig, die Umrundung der Stadtmauer viel interessanter. 2 Tage für Pisa? Uns reichte ein Nachmittag, um unser Programm abzuarbeiten. Statt jedoch den Kopf in den Sand zu stecken, fuhren wir kurz entschlossen rüber nach Florence und verbrachten einen wundervollen ungeplanten Tag! Reise-Tipps An vielen Stellen im Buch dachte ich mir: Oh! Das wollte ich mit xy doch eigentlich mal machen! Und das hier fand ich auch schon immer faszinierend! Desweiteren wurden immer wieder kritisch derzeitige Umstände angesprochen. Besonders die Digitalisierung/Technisierung veränderten unser Verständnis vom Reisen. >>Die Kamera übernimmt die Aufgabe des Auges.<< -70% im eBook Doch blöd nur, dass unsere Kamera ein eingeschränktes Sichtfeld besitzt. Während wir unseren Fokus mit den Augen viel freier umherwandern können, verpassen wir durch den Sucher möglicherweise das Highlight unserer Reise: das Unvorhergesehene! Besonders gut gefallen haben mir außerdem die etlichen Leseempfehlungen. Sowohl im Text verpackt, als auch am Ende als Liste angefügt; der Leser kommt aus dieser Lektüre mit einem größeren SuB zurück in die Realität.
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